Politik

Aktueller Bericht am 3. Januar

Beitrag für den SR zur Mehrwegangebotspflicht

Als Vertreter von Cleanup.Saarland durfte ich kurzfirstig ein Statement zur Einführung der „Mehrwegangebotspflicht“ abgeben. Natürlich musste das Interview für den „Aktuellen Bericht“ stark gekürzt werden, aber die wesentliche Kritik kommt sicherlich rübern. Bei diesem Gesetz fehlen die Wirkmechanismen, die entweder durch ein Verbot, oder durch finanzielle Anreize (Pfand, Steuer, etc.) geschaffen werden. Daher kann man nicht damit rechnen, dass – Weniger Einwegverpackungen in öffentlichen Mülleimern landen – Weniger Müll in die Umwelt geworfen wird – Ressourcen und Energie gespart werden…

0
Read More
Wahl 2022

Cleanup Saarland hat bei den saarländischen Parteien nachgefragt …

Im Vorfeld zur Landtagswahl hat Cleanup.Saarland einige Fragen an die saarländischen Parteien gestellt. Dabei ging es auch um das Thema der Einwegverpackungssteuer, wie sie die Stadt Tübingen eingeführt hat, aber auch, wie die Parteien zum Umweltpakt Saar stehen. Die Ergebnisse sind sehr interessant und zeigen, dass die Ansichten und das Problemverständnis doch sehr unterschiedlich sind. Hier der Link zur Homepage

0
Read More
Noch sehen viele Aschenbecher so aus

Der erste sichere Aschenbecher in Illingen

Einwegbecher sind eine riesige Ressourcenverschwendung und der Politik fehlt noch vollkommen ein Problembewusstsein. Noch dramatischer ist das beim Thema Zigarettenkippen. 1,6 Millionen Kippen gelangen pro Tag im Saarland in die Umwelt. Jede einzelne Kippe enthält aber ausreichend Giftstoffe, um theoretisch ein Kleinkind zu töten.wenn man sich vorstellt, dass pro Tag 1,6 Millionen tödliche Pillen in der Landschaft verstreut werden, oder am Ende ungesichert in einem Mülleimer landen, dann würden wir alle ganz anders über das Thema denken. Auch von normalen…

0
Read More
Studie der Deutschen Umwelt Hilfe

Studie der Deutschen Umwelthilfe

Coffee to go-Einwegbecher – Umweltauswirkungen und Alternativen Hintergrundpapier der Deutschen Umwelthilfe Bereits im September 2015 veröffentliche die Deutsche Umwelthilfe eine detaillierte Studie zu den Umweltauswirkungen von Coffee to go-Einwegbechern. Demnach weisen nur Mehrwegbecher eine akzeptable Umweltbilanz aus. Alle als „umweltfreundlich“ deklarierten Becher mit Biokunststoffanteilen bzw. hohem Recycling-Anteil werden als reines Greenwashing betrachtet. Beim Umgang mit Coffee to go-Einwegbechern werden freiwilligen Selbstverpflichtungen kaum Chancen eingeräumt. Einen positiven Effekt haben demnach nur das grundsätzliche Verbot von Einwegbechern, oder eine Zwangsabgabe pro Einwegbecher. Hier…

0
Read More
Das sagt das Umweltministerium im Saarland

Wie steht das Saarländische Umweltministerium zu einem Verbot von Einwegbechern?

Das Saarland setzt (nur) auf Freiwilligkeit Das Umweltministerium des Saarlandes wirbt für Mehrwegbecher, schließt aber ein Verbot von Einwegbechern aus. Die Begründung: … Artikel 95 des Staatsvertrages der europäischen Länder verbietet es Mitgliedsstaaten ohne schwerwiegende Gründe Maßnahmen zu treffen, welche den freien Warenverkehr beeinträchtigen. … Dass pro Stunde in Deutschland 320.000 Coffee2Go-Becher weggeworfen werden, deren Herstellung unglaubliche Ressourcen verbraucht. Sind scheinbar kein „schwerweigenden Gründe“ für ein Verbot. Darüber hinaus gibt es keine Ideen, wie man den Müll aus der Natur…

0
Read More

Bäckerei becherfrei!
Eine Initiative von Arno Meyer für die Rückkehr zu einer respekt- und genussvollen Kaffeekultur und gegen die Wegwerfmentalität eines asozialen Coffee2Go-Systems.
Rückfragen gerne an: info@bäckerei-becherfrei.de